Krankenhaus der Zukunft: Warum Fördermittel allein nicht reichen
Ein Gespräch mit Dr. Manuel Iserloh über Reformdruck, wirtschaftliche Realität und die Frage, wie Kliniken Veränderung im laufenden Betrieb umsetzbar machen
Bis zu 50 Milliarden Euro sollen über den Transformationsfonds in den Umbau der deutschen Krankenhauslandschaft fließen. Für Kliniken und Träger eröffnet das außergewöhnliche Chancen. Zugleich treffen diese neuen Möglichkeiten auf Häuser, die vielerorts bereits am Limit arbeiten: Der wirtschaftliche Druck ist hoch, laufende KHZG-Projekte müssen abgeschlossen werden, und die Versorgung kann nicht pausiert werden.
Damit wird aus Reformdruck eine Aufgabe, die weit über Fördermittel und Konzeptpapiere hinausgeht. Kliniken müssen klären, welche Leistungen sie künftig verlässlich anbieten können, wie ihre Abläufe darauf ausgerichtet werden und welche digitalen Lösungen Mitarbeitende im Alltag tatsächlich entlasten. Die Vorhaben müssen zu den verfügbaren Ressourcen passen und sich umsetzen lassen, während der Klinikbetrieb weiterläuft.
Im Interview erklärt Dr. Manuel Iserloh, Senior Partner und Verantwortlicher für den Healthcare-Bereich der 4C GROUP, warum das Krankenhaus der Zukunft mehr verlangt als einzelne Reform- oder Digitalisierungsprojekte. Er macht deutlich, worauf es ankommt, wenn Kliniken Leistungsangebot, Abläufe, Ressourcen und Technologie im laufenden Betrieb zusammenbringen müssen.

