Mit welchen digitalen Fähigkeiten lässt sich die Veränderung des Kerngeschäfts gezielt unterstützen? Vor dieser Frage stand ein europäischer Betreiber von Gastransportinfrastruktur, dessen Geschäft sich künftig nicht mehr allein um Erdgas dreht.
für eine vergleichbare Bewertung des Digitalisierungsfortschritts
zur Priorisierung digitaler Maßnahmen für die weitere Umsetzung
zur Verbindung von Business Capabilities, Applikationen, Daten und Infrastruktur
* Aus Respekt vor der Vertraulichkeit unserer Kunden veröffentlichen wir keine projektspezifischen Kennzahlen. Die genannten Ergebnisse beschreiben die qualitative Wirkung der Zusammenarbeit.
Welche digitalen Fähigkeiten braucht das künftige Geschäft?
Ein europäischer Betreiber von Gastransportinfrastruktur entwickelte sich über den klassischen Erdgastransport hinaus weiter. Während Erdgas weiterhin Teil des Kerngeschäfts blieb, gewannen neue Aufgabenfelder an Bedeutung und die Anforderungen an die Infrastruktur veränderten sich.
Damit stellte sich die Frage, welche digitalen Fähigkeiten diese Entwicklung unterstützen können. Es sollten nicht nur die einzelnen Prozesse effizienter ablaufen. Vielmehr sollten Geschäftsfelder, digitale Services, technologische Grundlagen, Daten, Organisation und Steuerung in einen gemeinsamen Zusammenhang gebracht werden.
Dafür brauchte es einen integrierten Orientierungsrahmen: Welche Maßnahmen haben Priorität? Wie lässt sich Fortschritt nachvollziehbar bewerten? Und wie kann eine Zielarchitektur entstehen, die Geschäftsanforderungen, Business Capabilities, Applikationen, Daten und Infrastruktur verbindet?
Von der Digitalstrategie zur Business-Capability-basierten Zielarchitektur
4C nutzte die bereits vorliegende Digitalstrategie des Kunden als Grundlage für die weitere Ausarbeitung. Dafür wurden Strategie- und Geschäftsbereichsunterlagen, Vision und Ziele sowie die digitale Ausgangssituation eingeordnet.
Auf dieser Basis entstand ein gemeinsamer Rahmen für die weitere Digitalisierung. Er verband interne Prozesse und digitale Services mit Organisation, Technologie, IT-Architektur, Daten, Sicherheit, Kultur und Governance. Die bestehenden strategischen Leitlinien wurden in Handlungsfelder und priorisierte Maßnahmen übersetzt und in einer High-Level-Roadmap zusammengeführt.
Ergänzend entwickelte 4C ein Reifegradmodell, mit dem sich der Digitalisierungsfortschritt wiederkehrend und vergleichbar bewerten lässt. Die darauf aufbauende Zielarchitektur knüpfte an die bereits erfassten Business Capabilities an und zeigte, wie Geschäftsanforderungen, Applikationen, Daten und technische Infrastruktur zusammenhängen.
Wir hatten viele digitale Themen auf dem Tisch, aber noch kein gemeinsames Bild davon, wie sie zusammenhängen. Das Team von 4C hat uns geholfen, Prioritäten zu setzen und die nächsten Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen.
Von der Digitalstrategie zu konkreten nächsten Schritten
Aus vielen digitalen Einzelthemen entstand eine gemeinsame Grundlage für die weitere Entwicklung. Die Digitalstrategie wurde in konkrete Handlungsfelder, priorisierte Maßnahmen und architektonische Leitplanken übersetzt.
Das Reifegradmodell ergänzte diese Perspektive um eine vergleichbare Bewertung des Digitalisierungsfortschritts. Die Zielarchitektur verband die strategische Sicht mit den Business Capabilities des Kunden und zeigte, wie Geschäftsanforderungen, Applikationen, Daten und Infrastruktur künftig zusammenspielen sollen.
So entstand eine Entscheidungsgrundlage, um digitale Maßnahmen zu priorisieren und die nächsten Schritte der Transformation gezielt zu planen.
"In diesem Projekt ging es nicht darum, Digitalisierung als weiteres Maßnahmenpaket aufzusetzen. Entscheidend war, sie vom künftigen Geschäft des Kunden her zu denken: Welche Fähigkeiten braucht die Organisation, welche Architektur trägt das – und wie wird daraus ein steuerbarer Weg nach vorne?"
