Energieinfrastruktur

Digitalstrategie für den Wandel zur
Wasserstoff- und CO₂-Infrastruktur

Digitalstrategie | Reifegradmodell | Zielarchitektur

Mit welchen digitalen Fähigkeiten lässt sich eine Veränderung des Kerngeschäfts gezielt unterstützen? Vor dieser Frage stand ein europäischer Betreiber von Gastransportinfrastruktur, der neben Erdgas zunehmend Wasserstoff und CO₂ in den Fokus nahm.

Projektergebnis mit 4C*
Digitalstrategie

als gemeinsamer Rahmen für Geschäft, Prozesse, digitale Services und Technologie

Reifegradmodell

für eine vergleichbare Bewertung des Digitalisierungsfortschritts

Zielarchitektur

zur Verbindung von Business Capabilities, Applikationen, Daten und Infrastruktur

* Aus Respekt vor der Vertraulichkeit unserer Kunden veröffentlichen wir keine projektspezifischen Kennzahlen. Die genannten Ergebnisse beschreiben die qualitative Wirkung der Zusammenarbeit.

Ausgangslage

Welche digitalen Fähigkeiten braucht das künftige Geschäft?

Ein europäischer Betreiber von Gastransportinfrastruktur richtete seine künftige Rolle stärker auf Wasserstoff und CO₂ aus. Während Erdgas weiterhin Teil des Geschäfts blieb, gewannen neue Geschäftsfelder und Anforderungen an die Infrastruktur an Bedeutung

Damit stellte sich auch die Frage, welche digitalen Fähigkeiten diese Entwicklung unterstützen können. Es ging nicht nur darum, einzelne Prozesse effizienter zu machen. Vielmehr sollten Geschäftsfelder, digitale Services, technologische Grundlagen, Daten, Organisation und Steuerung in einen gemeinsamen Zusammenhang gebracht werden.

Dafür brauchte es einen integrierten Orientierungsrahmen: Welche digitalen Fähigkeiten werden künftig benötigt? Welche Maßnahmen haben Priorität? Wie lässt sich Fortschritt nachvollziehbar bewerten? Und wie kann eine Zielarchitektur entstehen, die Geschäftsanforderungen, Business Capabilities, Applikationen, Daten und Infrastruktur verbindet?

4C Beitrag

Von der Digitalstrategie zur business-capability-basierten Zielarchitektur

4C entwickelte gemeinsam mit dem Kunden eine integrierte Digitalstrategie. Ausgangspunkt war die Frage, wie sich die vielen digitalen Themen in einen gemeinsamen Rahmen bringen lassen. Dafür wurden bestehende Strategie- und Geschäftsbereichsunterlagen ausgewertet, Vision und Ziele eingeordnet und die digitale Ausgangssituation analysiert.

Auf dieser Basis entstand ein gemeinsamer Rahmen für die weitere Digitalisierung: von internen Prozessen und digitalen Services über Organisation, Technologie und IT-Architektur bis hin zu Daten, Sicherheit, Kultur und Governance. Die Strategie wurde in Handlungsfelder und priorisierte Maßnahmen übersetzt und in einer High-Level-Roadmap zusammengeführt.

Ergänzend entwickelte 4C ein Reifegradmodell, mit dem sich der Digitalisierungsfortschritt wiederkehrend und vergleichbar bewerten lässt. Die anschließende Zielarchitektur knüpfte an die bereits erfassten Business Capabilities an und verband Geschäftsanforderungen, Applikationen, Daten und technische Infrastruktur in einer managementgerechten Darstellung.

Energieinfrastruktur
Wir hatten viele digitale Themen auf dem Tisch. Entscheidend war für uns, daraus eine klare Richtung abzuleiten: Wo stehen wir heute, was hat Priorität und wie bringen wir die nächsten Schritte in eine sinnvolle Reihenfolge?
Kundenstimme
Wirkung

Digitalisierung wurde als steuerbarer Transformationsrahmen greifbar

Aus vielen digitalen Einzelthemen entstand ein gemeinsamer Rahmen für die weitere Transformation. Die Digitalstrategie machte sichtbar, welche Fähigkeiten, Prozesse, Services und technologischen Grundlagen für die künftige Ausrichtung relevant sind.

Das Reifegradmodell ergänzte diese Perspektive um eine vergleichbare Bewertung des Digitalisierungsfortschritts. Die Zielarchitektur verband die strategische Sicht mit den Business Capabilities des Kunden und zeigte, wie Geschäftsanforderungen, Applikationen, Daten und Infrastruktur künftig zusammenspielen sollen.

So entstand eine managementgerechte Grundlage, um digitale Maßnahmen zu priorisieren, Abhängigkeiten zu erkennen und die nächsten Schritte der Transformation strukturierter zu steuern.

"In diesem Projekt ging es nicht darum, Digitalisierung als weiteres Maßnahmenpaket aufzusetzen. Entscheidend war, sie mit dem künftigen Geschäft des Kunden zu verbinden: Welche Fähigkeiten braucht die Organisation, welche Architektur trägt das – und wie wird daraus ein steuerbarer Weg nach vorne?"

Martin Stephany, Senior Partner bei 4C GROUP
Martin Stephany, Senior Partner

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